Watzlawik (DRLIN)

Ein beunruhigender Gedanke

Paul Watzlawik: Mit seinen fünf Grundregeln der Kommunikation hat er sich einen Namen gemacht. Als ich über ihn in der Schule  erfuhr, kannte ich seine Schriften noch nicht – einige seine Aussagen aber sehr wohl. Mit seinen Thesen, dass Kommunikation immer eine Reaktion auf Reize ist oder Beziehungsaspekte oder Inhaltsaspekte beinhaltet, mag er wohl recht gehabt haben. Aber die erste seiner Kommunikationsgrundregeln war für mich die wichtigste:
Man kann nicht nicht kommunizieren.  Und so stupide es auch klingt, es ist wahr.

Sei es die Freundin, die einem nicht sagen will, wie hässlich sie das Kleid findet und deshalb lieber schweigt. Oder das Kind, das der Mutter nicht von der schlechten Schulnote erzählen will und deshalb versucht, die Frage danach zu umgehen.

Es endet immer damit, dass uns unsere Gestik, unsere Mimik oder die Fähigkeit jedes Menschen, unterbewusst  Situation richtig zu interpretieren, in die Pfanne haut.
Wir sind dazu gezwungen zu kommunizieren. Und das ist mehr als nur ein beunruhigender Gedanke.

Quelle: http://www.famouspsychologists.org/paul-watzlawick/