Werbung und Massenpsycholgie (BAIUS)

Gustav Le Bons Modell „Psychologie der Massen“ BAIUS

Gustav Le Bons Modell „Psychologie der Massen“, das er 1895 in seinem gleichnamigen Werk genauer erläutert, behandelt ein Prinzip, dass bis heute besteht. Es besagt, dass sich ein Mensch gewissen Gruppen zugehörig fühlen kann. Diese Gruppen sind zum Beispiel die Gruppe der Menschen, Schüler, HSV-Fans, etc. In diesen Gruppen verhält sich jemand anders, als er sich ganz alleine privat verhalten würde. Das Verhalten in besagten Gruppen ist manchmal deutlich irrationaler als normal. Das kann man gut am Beispiel von Fußball-Fans erkennen, welche sich oft einfach in eine Prügelei stürzen. Der Grund dafür ist einfach, dass der andere ein anderes Team unterstützt und man sich selbst so sehr mit seinem Verein bzw. mit seiner Gruppe identifiziert, dass man einfach keine andere Wahl hat, als sich mit der anderen Person auseinanderzusetzen. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine gesellschaftliche Gruppe, der man sich zugehörig fühlt, die menschliche Logik außer Kraft setzen und Menschen tief im Inneren bewegen kann. Deshalb zählten zu Le Bons Bewunderern auch bekannte Persönlichkeiten, wie Siegmund Freud und Adolf Hitler.