Werbung und Massenpsychologie (BELIP)

Schon vor gut 120 Jahren veröffentlichte der Sozialpsychologe Gustav Le Bon sein Buch „Psychologie der Massen“,  in dem er verschiedene Theorien zumEinfluss von Massen auf Menschen aufstellte. 

Doch wie definiert sich diese Masse?

Die Masse zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie sehr beeinflussbar und leichtgläubig ist. Viele von euch werden jetzt bestimmt denken, mit solchen Massen hatte ich noch nie etwas zu tun, doch bei genauerem Betrachten fällt einem auf, wie oft man sich von einer Masse mitreißen lässt.

Ein gutes Beispiel ist die Werbung. Werbung umgibt uns täglich, ob im Fernsehen, Radio oder in der Zeitung, sie ist überall. Ziel der Werbung ist es, auf ein Produkt aufmerksam zu machen. Heutzutage ist vor allem die Produktplatzierung von großer Bedeutung. Wird das Produkt in den richtigen Plattformen an die richtige Zielgruppe vermittelt, so kann das Produkt einen regelrechten Boom auslösen. Ein Beispiel wäre die Fernsehshow „Germany´s next Topmodel“, bei der sich selbst Jungs von der Begeisterung der Mädchen mitreißen lassen und die Sendung mit Spannung verfolgen. Eine Woche nach Ende der Staffel redet jedoch kein Mensch mehr über die Sendung. Auch bei Sportereignissen wie einer Fußball-WM sind für einen Monat alle im Fußballfieber und danach nur noch Alibi-Fans.  Hand aufs Herz, wir sind alle schon mal Teil einer solchen Masse gewesen und haben uns mitreißen lassen. Meiner Meinung nach ist das auch gar nicht so schlimm.