Das Eisbergmodell (PETTE)

Das Eisbergmodell geht auf Sigmund Freud zurück. Mit seinem Modell verweist er auf die versteckten Ebenen der Kommunikation. Diesem liegt das Prinzip zugrunde, dass ähnlich wie bei einem Eisberg nur ein kleiner Teil der Botschaft sichtbar ist (20%), während der größere Teil (unter Wasser) verborgen bleibt (80%). Der kleinere Teil, die Sachebene, enthält Fakten, Zahlen und Daten. Der größere Teil ist viel komplexer, weil es sich um die Beziehungsebene handelt. Auf dieser geht es um Stimmungen, Gefühle und Wertvorstellungen, die durch Mimik, Gestik oder den Tonfall übertragen werden. Über den hohen Anteil an Kommunikation, der auf der Beziehungsebene transportiert wird, besteht ein großes Risiko für Missverständnisse. Störungen auf der Beziehungsebene wirken sich auch auf die Übermittlung der Sachebene aus. Aussagen können vollkommen anders ankommen als beabsichtigt. Das Modell zeigt, dass die Beziehungsebene einen großen Einfluss auf die Kommunikation hat und ist somit vergleichbar mit den Aussagen von Watzlawick.