Die Veränderung unserer Sprache durch die Kommunikation in den sozialen Medien (DEIPP)


Der restliche Schultag ist zum Glück relativ schnell vorbeigegangen. Nach zwei Stunden Theater und Sport erreicht mich auf dem Nachhauseweg eine Nachricht von meinem besten Freund Tobias: „Wg, wollen wir uns später bei mir treffen?“ Für die, die es nicht wissen, wg steht für wie geht es dir. Diese Abkürzung ist nur eine von vielen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Andere Beispiele sind „wmd“ für was machst du, „kp“ für kein Plan, „hdl“ für hab dich lieb und vieles mehr. Doch nicht nur das: Immer mehr benutzen ganz neu entstandene Wörter, um andere zu ersetzen oder zu verkürzen. Alternativ benutzen wir viel mehr Anglizismen, insbesondere aus den USA. Wörter wie „Bro“ für Bruder und „Sis“ für Schwester benutzen die meisten. Diese Art der schriftlichen Kommunikation hat sich vor allem durch uns Jugendliche und unsere Texte in den sozialen Medien entwickelt. Und obwohl diese Entwicklung der deutschen Sprache sich bis jetzt nur im Schriftlichen entwickelt hat, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis diese Entwicklung auch im mündlichen Dialog vonstatten gehen wird. Ich persönlich bin kein Freund von dieser Entwicklung, weswegen ich auch ohne Abkürzungen, Anglizismen oder sonstiges mit: „ Ja, um 17:00 Uhr Schlittschuh laufen?“, antworte.