Werbung und Massenpsychologie mit dem Schwerpunkt auf der heutigen Kommunikation (BRLGA)

Verstehen wir die Gegenüber eigentlich jemals richtig und was für eine Rolle spielen hierbei Werbungen und Medien? In dem heutigen Blogeintrag soll es vordergründig um die Welt der Kommunikation und die Rolle der Werbung und Medien innerhalb unseres Kommunikationsverständnis gehen.
Die getätigten Aussagen stützen sich hierbei vor allem auf das Werk «St. Galler Management-Modell» von Johannes Rüegg-Sturm und Simon Grand. Zu Beginn gilt es den Begriff «Kommunikation» nicht nach seiner traditionellen Definition der reinen Informationsübermittlung an einen oder mehrere Gesprächspartner zu verstehen.
Nach dem St. Galler Management-Modell wird Kommunikation als Prozess, in dem ein kollektiviertes Verständnis konkreter Situationen und abstrakter Zusammenhänge vergangener Ereignisse und getroffener Entscheidungen als gemeinsam geteilte Wirklichkeit etabliert wird, verstanden.

Aber was bedeutet diese Aussage nun für uns als Ausführer der Kommunikation im Zuge von Gesprächen? Wir, als Teilnehmer verschiedener Kommunikationsprozesse, müssen Gespräche, generell Kommunikation, als kreativen Akt verstehen, der hoch komplex ist und hierbei auf eine Sprache oder ein Kommunikationsmedium angewiesen ist. Kommunikationsmedien können hierbei alles von Applikationen wie WhatsApp, Twitter und Co. bis Fernseher, Radioprogramme oder der Computer sein.
Wie eine von uns verbal oder non-verbal verbreitete Nachricht bei dem jeweiligen Empfänger ankommt und schlussendlich verstanden wird, hängt unter anderem von dem kulturellen Hintergrund, der Sprache, dem Charakter und der Stimmung, in welcher sich die jeweilige Person zu dem Zeitpunkt befindet, ab.
Die hier deutlich werdende Eigendynamik der Kommunikation, kann folglich zu Missverständnissen in Gesprächen, Falschmeldungen in Zeitungen, sogenannten «Fake-News» auf diverseren Social-Media-Kanälen und sogar zu politisch gravierenden Missverständnissen zwischen ganzen Staaten führen.

An dieser Stelle muss ganz klar die Macht der Kommunikationsmedien in unserer globalisierten, international orientierten Welt hinsichtlich unserer Meinungsbildung im Privaten und Öffentlichen, erkannt werden. Kommunikation schliesst immer auch einen Appell, sich eben genau so und nicht anderes zu verhalten, mit ein.