Lügen erkennen… (DRLIN)

Niemand mag sie und niemand will sie. Lügen. Doch wie erkennt man, ob jemand lügt? Ich hab mich darüber informiert und gebe euch nun die Top Six, der besten Anzeichen dafür, dass jemand lügt.

  1. rvöses Verhalten. Wenn ihr die Person und deren nervöse Ticks kennt , so habt ihr einen klaren Vorteil. Viele fangen zum Beispiel an an sich selber oder an Gegenständen rumzuzupfen.
  2. Ausflüchte. Sehr wenige Menschen können einem direkt ins Gesicht lügen. Statt direkt zu lügen suchen sie Ausflüchte. 
  3. Wiederholungen. Um ihre Lüge glaubhafter zu machen, wiederholen Lügner oft das Gesagte.
  4. Hand vor dem Mund halten. Das kann auch subtil passieren. Es hat den Zweck sich abzuschirmen oder zu distanzieren.
  5. Diskrepanz zwischen dem Gesagtem und der Körpersprache. Obwohl dieser Tipp dumm klingt, hauen sich viele dadurch in die Falle. Sie nicken zum Beispiel und sagen gleichzeitig Nein.
  6. Und zu letzt mein bestes Anzeichen. An Schwellkörpern kratzen, bedecken oder berühren. Vor allem die Nase ist bei den Männern sehr betroffen. Das passiert deshalb, weil beim Lügen Hormone freigesetzt werden, die die Nase anschwellen lässt.
  • Quellen:
  • https://www.karriere.de/luegen-erkennen-14-anzeichen-dafuer-dass-sie-belogen-werden/23048696.html
  • https://www.google.de/amp/m.fr.de/wissen/wenn-menschen-luegen-beim-luegen-wird-die-nase-warm-a-782144.amp.html

Worte sind nicht mächtig (DRLIN)

Ich glaube nicht, dass Worte so viel ändern können. Ich glaube es kommt auf die Person an und auf deren Offenheit der Worte gegenüber. Ich weiß ihr versteht wahrscheinlich nicht, worüber ich rede also erkläre ich es euch kurz. Es gibt ja immer so „Zitat der Woche“ auf dem U-Bahn-Banner. Letztens kam dann das Zitat: „The pen is mightier than the sword.“

Ihr könnt hoffentlich alle Englisch und habt ein Gehirn und deswegen erkläre ich das Zitat jetzt nicht nochmal. Doch ich glaube nicht, dass Worte wirklich so viel anrichten können. Ich kann eine Person immer und immer wieder etwas erzählen und sie versteht es trotzdem nicht. Doch wenn sie an einem Tag offen gegenüber meinen Worten dasteht und die Worte sich zu Herzen nimmt, erst dann sind Worte wirklich mächtig. Also statt „The pen is mightier than the sword.“ finde ich, dass das Zitat von Max Frisch „Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen.“ viel mehr stimmt.

Veränderung der Kommunikation durch Digitalisierung (DRLIN)

Verschwörungstheoretiker haben Recht

Ich bin immer wieder überrascht, was für Schwachsinn eigentlich im Internet steht. Erst letztens bin ich auf Instagram gewesen und fand plötzlich einen Post über Merkel, wo stand, dass sie tot sei. Meine Freundin erzählte mir daraufhin, dass auch in Russland bei der Präsidentschaftswahl viele Fake-News aufkamen und dass der einzige Zweck darin bestünde, Meinungen zu beeinflussen und so Wahlen zu manipulieren. Anscheinend gibt es Bots, die solche Nachrichten verbreiten können und immer intelligenter werden. So kann es sein, dass man in naher Zukunft in den Kommentaren vielleicht mit einem Bot über ein politisches Thema streitet, ohne zu merken, dass es ein Bot ist. Um ehrlich zu sein fange ich an diesen Verschwörungstheoretikern immer mehr zu glauben. Langsam bin ich mir nämlich immer mehr sicher, dass Roboter uns wie bei dem Film „I, Robot“ versuchen werden zu vernichten.

Konstruktivismus (DRLIN)

„Jeder Streit hat zwei Seiten“ ist ein Beispiel des Konstruktivismus. Denn, wie auch bei einem Streit, hat jeder eine andere Sicht auf die Dinge. Es ist sehr naiv zu glauben, dass immer nur der Eine Recht hat und der Andere lügt, denn in Wahrheit haben beide irgendwo Recht. Natürlich schließt das nicht aus, dass manch einer vielleicht überdramatisiert, aber auch das ist eine subjektive Wahrnehmung.

Uns Menschen fällt dieses doch sehr schwer zu glauben, denn wir sind alle dazu erzogen worden schwarz-weiß zu denken. So gibt es duzende Auseinandersetzungen, die sich darum drehen. Missverständnisse kommen auf und bilden sich immer weiter. Und so kommt es, dass manche Streitigkeiten nie geklärt werden können, nur weil diese Erkenntnis nicht errungen wurde.

Werbung und Massenpsychologie (DRLIN)

Ich glaube mit jemanden befreundet zu sein, der an Verschwörungen glaubt, ist in manchen Situationen sehr anstrengend. Nein, ich glaube es nicht, ich weiß es. Vorallem, wenn man entspannt einen Film anschauen will, bei der eine Werbung erscheint, und dieser Freund dann wild umherschaut und schreit: „Das ist illegal! Es ist kein Zufall, dass wir eine Langnese Eiscreme Werbung gucken und es plötzlich danach riecht. Das ist Manipulation!“.
Mir war klar, dass Manipulation illegal ist, aber mir waren nicht die Auswirkungen dieser Manipulation bewusst.
2017 präsentierte der niederländische Psychologe Johan Karremans eine Studie im Journal of Experimental Social Psychology. Er hatte mit subtilen Werbebotschaften in Filmen Probanden dazu gebracht, ein bestimmtes Getränk zu bevorzugen. Schon vor 50 Jahren sind diese Art der Werbemanipulationen in Australien, Großbritannien und den USA verboten worden.
Nach meiner großen Recherche habe ich zwei Dinge erkannt:

  • Nicht alle Verschwörungen sind zu Unrecht erschaffen worden
  • Ich werde trotzdem nie wieder mit diesem Freund ins Kino gehen

Watzlawik (DRLIN)

Ein beunruhigender Gedanke

Paul Watzlawik: Mit seinen fünf Grundregeln der Kommunikation hat er sich einen Namen gemacht. Als ich über ihn in der Schule  erfuhr, kannte ich seine Schriften noch nicht – einige seine Aussagen aber sehr wohl. Mit seinen Thesen, dass Kommunikation immer eine Reaktion auf Reize ist oder Beziehungsaspekte oder Inhaltsaspekte beinhaltet, mag er wohl recht gehabt haben. Aber die erste seiner Kommunikationsgrundregeln war für mich die wichtigste:
Man kann nicht nicht kommunizieren.  Und so stupide es auch klingt, es ist wahr.

Sei es die Freundin, die einem nicht sagen will, wie hässlich sie das Kleid findet und deshalb lieber schweigt. Oder das Kind, das der Mutter nicht von der schlechten Schulnote erzählen will und deshalb versucht, die Frage danach zu umgehen.

Es endet immer damit, dass uns unsere Gestik, unsere Mimik oder die Fähigkeit jedes Menschen, unterbewusst  Situation richtig zu interpretieren, in die Pfanne haut.
Wir sind dazu gezwungen zu kommunizieren. Und das ist mehr als nur ein beunruhigender Gedanke.

Quelle: http://www.famouspsychologists.org/paul-watzlawick/

DRLIN

Kommunikation

Spekulationen und Gerüchte gab es schon immer, doch sie zu verbreiten, ist durch Soziale Medien viel einfacher geworden. Es entstehen verzerrte Wahrnehmungen der Realität und ganze Gesellschaften können durch wenige Klicks fast beliebig manipuliert werden. Es heißt also wachsam sein und Abschied nehmen von der Utopie einer globalen elektronischen Demokratie. Wir müssen den elektronischen Populismus und seine postfaktische Propaganda verstehen, um nicht zum willenlosen Opfer seiner manipulativen Kraft zu werden.