Kommunikation mit Lehrern über WhatsApp (Scrik)

Vor Kurzem erst wurde den Lehrern an unserer Schule verboten, mit uns über WhatsApp zu kommunizieren, wegen Datenschutzbedenken. WhatsApp war sowohl für die Lehrer, als auch für uns Schüler ein sehr praktischer Weg, um miteinander zu kommunizieren. Durch WhatsApp konnte man Dinge schnell umstrukturieren, oder auch sich über die Arbeit der nächsten Woche erkundigen. Nun stellt sich mir die Frage, da WhatsApp durch eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung gesichert ist, warum einige Lehrer und Eltern einen so riesigen Aufstand machen, weil WhatsApp Metadaten speichert. Das heißt so etwas wie den Zeitpunkt oder Umfang der Nachricht. Außerdem nutzen Schüler und Lehrer auch außerhalb des Profilchats WhatsApp. Da Informationen darüber, was in der Arbeit drankommt, füraußenstehende Personen kaum von Interesse sein dürften, kann ich die Entscheidung nicht verstehen.

Watzlawick (Scrik)

Kommunikationstheorie von Watzlawick (Scrik)

Laut Paul Watzlawick gibt es keinen Moment in dem man nicht kommuniziert. Seiner Meinung nach ist also ein Mann, der vor dem Computer sitzt und dabei sich krümmt, ein Mann der von seiner Arbeit gelangweilt ist. Meiner Meinung nach hat Watzlawick keine falsche Aussage aufgestellt, indem er behauptet, dass jede Bewegung eine Art Kommunikation ist. Jedoch kann kein Mensch zu 100% sagen, was sich hinter einer bestimmten Gestik verbirgt. Man kann also nicht davon ausgehen, dass der Mann hinter dem Computer gelangweilt ist. Was wäre zum Beispiel, wenn er unter einer Skoliose leidet und deswegen keine andere Möglichkeit hat, als gekrümmt vor diesem zu sitzen. Jedoch zeigt er durch diese Haltung, dass er durch seine Skoliose gehandicapt ist. Das heißt, dass Mimik und Gestik unterschiedliche Ursprünge haben können und daher die Interpretation nicht zuordbar ist.

Veränderung von Kommunikation durch Digitalisierung (Scrik)

Heutzutage ist das digitale Kommunizieren kaum noch vermeidbar. Wenn man nämlich nicht auf diese Funktion zurückgreift, wie ich es gerade tue, so wird man schnell von der Außenwelt missachtet und ignoriert. Denn im Moment gehört die digitale Kommunikation so zu unserem Alltag wie das tägliche Duschen.

Doch wie verändert sich die Kommunikation durch die Digitalisierung? Da heutzutage sehr viel über das Handy kommuniziert wird, wird vieles sehr unpersönlich. Denn eine Nachricht ist schneller geschrieben, als man gucken kann. Ein WhatsApp-Chat ähnelt, meiner Meinung nach, keineswegs einer persönlichen Unterhaltung. Es gibt sogar schon Menschen, welche so abhängig von digitaler Kommunikation sind, dass sie es schaffen, ihrem Partner die wichtigste Frage der Welt über WhatsApp zu schreiben.

https://www.nordkurier.de/prenzlau/spontaner-heiratsantrag-per-whatsapp-2126861701.html

Als Fazit ziehe ich daraus, dass digitale Kommunikation zwar wichtig ist und den Alltag definitiv vereinfacht,  jedoch sollte man zumindest persönliche Gespräche, ohne Hilfe eines Handys durchführen.

Konstruktivismus (Scrik)

Kommunikativer Konstruktivismus (Scrik)

Was verstehen wir unter kommunikativem Konstruktivismus? Etwa nur den Austausch von Wörtern, um Menschen gezielt Botschaften zukommen zu lassen? Nein, Kommunikation übermittelt nicht nur gezielte Nachrichten, sondern auch deine menschliche Identität. Beim kommunikativen Konstruktivismus geht man davon aus, dass das Übermittelte nicht genau so beim Empfänger ankommt, wie geplant. Das heißt, dass es auf die Person und ihre Erfahrung im Leben ankommt, wie die Botschaft verstanden wird. Als Beispiel könnte man die Mathematik nennen. Sobald ein erfahrener Mathematiker einem Schüler versucht eine Formel zu erklären, wird es meist sehr anspruchsvoll für den Schüler, diese nachzuvollziehen, da der Schüler aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen versucht, sich eine logische Konsequenz aus der Formel zu ziehen, was so gut wie unmöglich ist. So gibt es oft sehr viele Missverständnisse zwischen Lehrer und Schüler, was den Job nicht gerade leichter macht. Kommunikativer Konstruktivismus lässt sich jedoch nicht nur auf die Mathematik zurückführen, sondern auch auf die Gesellschaft. Zum Beispiel in der Politik lassen sich oft Missverständnisse nicht vermeiden, da durch einen unterschiedlichen Erfahrungswert, Dinge anders wahrgenommen werden, denn jeder Staat hat eine unterschiedliche Vorstellung von Gesetzen. So kommt es auch immer wieder vor, dass Flüchtlinge in Deutschland Frauen nicht gleichberechtigt behandelt, da sie selber nur Erfahrung mit ihren lokalen Gesetzen haben. Daher ist kommunikativer Konstruktivismus meist ein sehr heikles Thema und schwer zu diskutieren, was auch auf den Erfahrungswert zurückzuführen ist. Man findet den kommunikativen Konstruktivismus also fast überall.

Werbung und Massenpsychologie (SCRIK)

Laut Gustave Le Bon ist die Masse das wahre Ungeheuer, der Gesellschaft. Er bezeichnet sie als geistig unterbemittelt und beklagt sich außerdem über die daraus resultierende Triebhaftigkeit. Doch wieso sieht er die Masse als das wahre Monster und nicht die Einzelnen, die versuchen, die Masse zu beeinflussen und zu manipulieren. Aus der Sicht von Gustave Le Bon hat der Werbeproduzent also keine Schuld daran, durch gezielte Manipulation den Käufer zu beeinflussen. Doch da würde er sich gewaltig irren, denn aus meiner Sicht ist die Masse nur das Mittel zum Zweck für den Einzelnen. Also ist das wahre Ungeheuer in dem Fall die Werbeagentur, die sich überlegt, wie man die Masse dazu verführen kann, das in der Werbung überbewertete Produkt zu kaufen.

SCRIK

Kommunikation

Spekulationen und Gerüchte gab es schon immer, doch sie zu verbreiten, ist durch Soziale Medien viel einfacher geworden. Es entstehen verzerrte Wahrnehmungen der Realität und ganze Gesellschaften können durch wenige Klicks fast beliebig manipuliert werden. Es heißt also wachsam sein und Abschied nehmen von der Utopie einer globalen elektronischen Demokratie. Wir müssen den elektronischen Populismus und seine postfaktische Propaganda verstehen, um nicht zum willenlosen Opfer seiner manipulativen Kraft zu werden.