Veränderung von Kommunikation durch Digitalisierung (BOYAN)

Wir leben heutzutage in einer Welt, in der die Globalisierung fortschreitet und wir Weltweit mehr den je miteinander vernetzt sind. Vor der Digitalisierung, wurden Nachrichten, via Fernsehen oder Zeitungen übermittelt. Heutzutage jedoch, ist der Einfluss von Sozialen Medien, was die Nachrichten angeht, sehr groß…

Kommunikation der Tierwelt (BONRY)

Man bekommt in der frühen Morgensonne und währen des Sonnenuntergangs mit wie die Vögel singen und die Frösche quaken. Die Frage ist, wozu machen Tiere das? Worüber sprechen sie? Und: Welche anderen Möglichkeiten haben Tiere zur Verständigung? Zwischen den Tieren und den Menschen ist kein großer Unterschied zu finden. Auch die Tiere benutzen ihre verschiedenen Arten der Kommunikation, um sich mit ihren Artgenossen zu verständigen. Beispielsweise röhrt der Hirsch, um zu signalisieren, dass er in der Brunftzeit ist. Die Fähigkeit sich mit Lauten zu verständigen, kann aber auch als Erkennungszeichen bei der Paarung, zur Verteidigung ihres Reviers oder zur Orientierung genutzt werden. Noch wichtiger als die Kommunikation mithilfe von Lauten sind die Mitteilungen, die Tiere über mimische und gestische Signale machen. Dabei spielen Gesichtsausdrücke ebenso eine Rolle wie die Körperhaltung. Beispielsweise fletscht ein Wolf die Zähne, wenn er aggressiv ist. Aber das Tierreich hat weitere interessante Möglichkeiten sich zu verständigen, wie z.B. durch Schallwellen oder chemische Signale. Das Zeigt wieder wie einfallsreich die Natur ist und dass wir Menschen durch unser ausgeprägtes Stimmorgan nicht unbedingt überlegen sind und die Tiere angepasst an ihr Umfeld sind.

Kann man seine Kommunikation verbessern? (BONRY)

Ich habe schon oft diese Erfahrung gemacht: Man will etwas Wichtiges sagen, aber das Gespräch verläuft nicht in die gewünschte Richtung. Gerade dann, wenn es etwas Wichtiges ist, wollen wir einen zielführenden Dialog führen. Aber dies gelingt einem einfach nicht.

Und ja, es ist möglich die Kommunikation zu beeinflussen. Beispielsweise gibt es Schlüsselwörter, die in einer bestimmten Situation eine positive oder negative Auswirkung auf das Gespräch haben. So kann man versuchen diese Momente und Wörter zu kennen und zu verwenden. Meiner Meinung nach ist das aber keine gute Methode seine Kommunikation zu verbessern, da das Auswendiggelernte auf die andere Person krampfhaft und ungewollt klingt. So ist es also möglich sich zu verbessern, aber um wirklich natürlich zu wirken sollte man sich einfach durch viel Praxis dem normalen Gespräch annähern.

Gustave Le Bon, die Psychologie der Masse und ich (LANIA)

Ich bin im Volksparkstadion. Der Hamburger SV spielt gegen den 1. FC Köln. Es ist die 86. Minute. Lasogga schießt ein Tor. Der Mann neben mir springt auf und schreit, wie ein Impuls rast das Geschrei durch die Reihen. Alle jubeln. Dann versucht ein Anhänger des FC Kölns einen Gegner mit seinem Fan-Schal zu knebeln. So rufen es die Zuschauer jedenfalls durch die Masse. Alle schreien, alle toben. Und plötzlich tobe ich auch. Ich freue mich, schreie mit. Über den Köln-Fan bin ich aufgebracht, fast schon aggressiv. Wie alle hier. Die Emotionen verschwimmen in der Menge. Wir sind eine Masse, wir haben eine Seele. Wo meine Persönlichkeit ist weiß ich nicht. Wir gehören zusammen, wir haben eine Basis. Wir mögen Fußball und ganz besonders den HSV. Das reicht um gemeinsam zu fühlen, meine Verantwortung und Vernunft an die anderen abzugeben. Jeder Druck ist weg, wir haben unsere eigene Dynamik. Ich bin wild, primitiv, impulsiv, radikal und leicht zu täuschen. Nicht nur ich, wir. Als ich erfahre, dass in Wahrheit ein Vater seinem Sohn seinen Fan-Schal umgebunden hat, denke ich an Gustave Le Bon und, dass ich alleine wahrscheinlich nie so gekreischt hätte oder geglaubt, dass eine Masse von fußballfanatischen Fremden meine Emotionen beeinflussen kann.

Social Media und was es mit uns macht (LEINA)

Social Media Plattformen haben einen bestimmten Reiz: Du kannst dich als beste Version von dir selbst darstellen.

Ob du nun die schönsten, witzigsten oder die Bilder von 02:00 Uhr Nachts mit einer Bierflasche in der einen und einer Zigarette in der anderen Hand postest – ein Stück weit entscheidest du, was andere von dir denken. Dieses Phänomen hat verschiedene Auswirkungen auf unsere Gesellschaft.

Es kommt vor, dass wir finden, dass jemand über Instagram etc. total interessant wirkt und man sich ja mal treffen könne. Kommt es aber zum Treffen stellt sich manchmal heraus, dass die Person doch ganz anders tickt, als sie es darstellt. Eine andere Möglichkeit ist, dass wir es ziemlich uncool finden wie jemand über Social Media wirkt, doch die Person im realen Leben zu unseren besten Freunden zählt. Deswegen: Nicht nach Darstellung, sondern richtiger Persönlichkeit beurteilen. Die schlimmsten Auswirkung ist meinerseits Meinung nach, dass der ständige Druck die coolste, hübscheste Version von uns selbst zu sein uns oft meilenweit von unserem „wahren Ich“ entfernt.

Das Eisbergmodell (PETTE)

Das Eisbergmodell geht auf Sigmund Freud zurück. Mit seinem Modell verweist er auf die versteckten Ebenen der Kommunikation. Diesem liegt das Prinzip zugrunde, dass ähnlich wie bei einem Eisberg nur ein kleiner Teil der Botschaft sichtbar ist (20%), während der größere Teil (unter Wasser) verborgen bleibt (80%). Der kleinere Teil, die Sachebene, enthält Fakten, Zahlen und Daten. Der größere Teil ist viel komplexer, weil es sich um die Beziehungsebene handelt. Auf dieser geht es um Stimmungen, Gefühle und Wertvorstellungen, die durch Mimik, Gestik oder den Tonfall übertragen werden. Über den hohen Anteil an Kommunikation, der auf der Beziehungsebene transportiert wird, besteht ein großes Risiko für Missverständnisse. Störungen auf der Beziehungsebene wirken sich auch auf die Übermittlung der Sachebene aus. Aussagen können vollkommen anders ankommen als beabsichtigt. Das Modell zeigt, dass die Beziehungsebene einen großen Einfluss auf die Kommunikation hat und ist somit vergleichbar mit den Aussagen von Watzlawick.

Über Meinungen und Tagebücher (LEINA)

Liebes Tagebuch…

Ich würde behaupten, dass schon mindestens die Hälfte von uns einmal so angefangen hat ihre Gefühle oder Ereignisse des Tages auf ein Blatt Papier zu schreiben. Selbst wenn man einfach ohne die klischeehafte Überschrift drauf losschreibt, bleibt es das Gleiche: Wir nehmen uns Zeit zu reflektieren. Aber nicht nur das ist meiner Meinung nach das, was die Menschen dazu bewegt ihre Geheimnisse und Gefühle aufzuschreiben. Ich glaube der Gedanke, dass eine andere Person diese liest reizt uns. Vielleicht nicht während unserer Lebzeit, wenn man sich täglich in die Augen schaut, aber danach sollen unsere Mitmenschen über unser spannendes Leben Bescheid wissen. Wenn man mich fragt, ist es der Drang von anderen so gesehen zu werden, wie wir uns selbst sehen. Eine Frage, die sich mir stellt: Warum können wir nicht einfach von Angesicht zu Angesicht immer ehrlich sein? Wäre es so nicht viel leichter? Es ist die Angst vor der Reaktion der Mitmenschen, Angst vor unserem eigenen Schamgefühl, die uns davon abhält. Die „öffentliche Meinung“ ist uns heutzutage noch genau so wichtig wie vor 100 Jahren: Erfüllen wir die Wertevorstellungen anderer? Doch da es niemand allen recht machen kann bleiben wir lieber alleine mit einem Blatt Papier und einem Stift.

Werbung und Massenpsychologie mit dem Schwerpunkt auf der heutigen Kommunikation (BRLGA)

Verstehen wir die Gegenüber eigentlich jemals richtig und was für eine Rolle spielen hierbei Werbungen und Medien? In dem heutigen Blogeintrag soll es vordergründig um die Welt der Kommunikation und die Rolle der Werbung und Medien innerhalb unseres Kommunikationsverständnis gehen.
Die getätigten Aussagen stützen sich hierbei vor allem auf das Werk «St. Galler Management-Modell» von Johannes Rüegg-Sturm und Simon Grand. Zu Beginn gilt es den Begriff «Kommunikation» nicht nach seiner traditionellen Definition der reinen Informationsübermittlung an einen oder mehrere Gesprächspartner zu verstehen.
Nach dem St. Galler Management-Modell wird Kommunikation als Prozess, in dem ein kollektiviertes Verständnis konkreter Situationen und abstrakter Zusammenhänge vergangener Ereignisse und getroffener Entscheidungen als gemeinsam geteilte Wirklichkeit etabliert wird, verstanden.

Aber was bedeutet diese Aussage nun für uns als Ausführer der Kommunikation im Zuge von Gesprächen? Wir, als Teilnehmer verschiedener Kommunikationsprozesse, müssen Gespräche, generell Kommunikation, als kreativen Akt verstehen, der hoch komplex ist und hierbei auf eine Sprache oder ein Kommunikationsmedium angewiesen ist. Kommunikationsmedien können hierbei alles von Applikationen wie WhatsApp, Twitter und Co. bis Fernseher, Radioprogramme oder der Computer sein.
Wie eine von uns verbal oder non-verbal verbreitete Nachricht bei dem jeweiligen Empfänger ankommt und schlussendlich verstanden wird, hängt unter anderem von dem kulturellen Hintergrund, der Sprache, dem Charakter und der Stimmung, in welcher sich die jeweilige Person zu dem Zeitpunkt befindet, ab.
Die hier deutlich werdende Eigendynamik der Kommunikation, kann folglich zu Missverständnissen in Gesprächen, Falschmeldungen in Zeitungen, sogenannten «Fake-News» auf diverseren Social-Media-Kanälen und sogar zu politisch gravierenden Missverständnissen zwischen ganzen Staaten führen.

An dieser Stelle muss ganz klar die Macht der Kommunikationsmedien in unserer globalisierten, international orientierten Welt hinsichtlich unserer Meinungsbildung im Privaten und Öffentlichen, erkannt werden. Kommunikation schliesst immer auch einen Appell, sich eben genau so und nicht anderes zu verhalten, mit ein.

Kommunikation mit Lehrern über WhatsApp (Scrik)

Vor Kurzem erst wurde den Lehrern an unserer Schule verboten, mit uns über WhatsApp zu kommunizieren, wegen Datenschutzbedenken. WhatsApp war sowohl für die Lehrer, als auch für uns Schüler ein sehr praktischer Weg, um miteinander zu kommunizieren. Durch WhatsApp konnte man Dinge schnell umstrukturieren, oder auch sich über die Arbeit der nächsten Woche erkundigen. Nun stellt sich mir die Frage, da WhatsApp durch eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung gesichert ist, warum einige Lehrer und Eltern einen so riesigen Aufstand machen, weil WhatsApp Metadaten speichert. Das heißt so etwas wie den Zeitpunkt oder Umfang der Nachricht. Außerdem nutzen Schüler und Lehrer auch außerhalb des Profilchats WhatsApp. Da Informationen darüber, was in der Arbeit drankommt, füraußenstehende Personen kaum von Interesse sein dürften, kann ich die Entscheidung nicht verstehen.