Watzlawick (FRLAS)

Auf dem Hockeyplatz wird viel geschrien,es kommen Anweisungen von der Bank, es wird also kommuniziert. Leider fällt mir immer wieder auf, dass dies gar nicht so einfach ist und oft zu Missverständnissen führt. Während des Spiels sind alle emotional aufgeladen, auch ich, aber wenn jemand mir zum 5. Mal sagt, ich soll den Ball früher abspielen, reagiere ich gereizt, auch wenn es meistens nur gut gemeint ist und derjenige auch keine schlechten Absichten hat. Ich finde, dass man auf dem Spielfeld so missverstanden werden kann, dass der andere nach dem Spiel eine Entschuldigung verlangt, man selbst kann sich an die Situation aber meist nicht mehr erinnern. Ich finde die Kommunikation während des Sports hoch interessant, denn sie ist nicht vergleichbar mit einer anderen Situation. Man sollte den anderen aber immer fair gegenüber bleiben, auch wenn es heiter zugeht. Denkt dran, der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

Watzlawick (PETTE)

Man kann nicht nicht kommunizieren. Das ist eines der fünf Axiome von Watzlawick. Dieser Ansatz hat mich sehr fasziniert, weil ich noch nie zuvor über die Bedeutung davon nachgedacht habe. Wir kommunizieren mit anderen Lebewesen, egal was wir machen. Das muss einem erst mal klar werden. Selbst wenn wir von uns selbst denken, dass wir alleine sein und mit niemandem sprechen wollen, kommunizieren wir. Wir übermitteln den anderen anhand von Körpersprache, dass wir nicht gestört werden wollen. Schon hat Kommunikation stattgefunden. Die zweite seiner Regeln ist, dass jede Kommunikation einen Inhalts- und Beziehungsaspekt hat. So wie ich das verstanden habe heißt das, dass der Inhaltsaspekt Informationen übermittelt und der Beziehungsaspekt aussagt, wie der Empfänger die Nachricht aufnimmt. Watzlawick hat mich mit seinen Aussagen (auch mit den anderen zwei) auf jeden Fall sehr beeindruckt, weil sie die Bedeutung von Kommunikation vertiefen und deutlicher machen.